Ken – Drei Jahre entscheiden über Dein Glück

Dass die Kindheit wichtig ist für unser ganzes Leben, haben wir immer schon geahnt. Dass Wissenschaftler und Entwicklungsforscher davor warnen, dass immer mehr bindungslose und in sich verunsicherte Generationen heranwachsen, wohl nicht.

In den ersten drei Jahren eines Lebens werden laut Experten die Weichen dafür gestellt, ob wir uns in der Welt allgemein, und mit anderen Menschen im Speziellen, zuhause fühlen.

Fünf Dinge sind dafür wichtig:

In stressfreiem Umfeld (etwa zuhause) ohne Kaiserschnitt geboren werden. Gestillt werden, bis wir uns selber von der Brust abwenden. Am Körper getragen werden und im Bett der Mutter schlafen. Den natürlichen Schlaf-Rhythmus lernen, ohne sich in den Schlaf schreien zu müssen. Im Familienkreis aufwachsen und von Eltern und Geschistern lernen.

Alle fünf Dinge werden laut einer aktuellen Studie nur noch von etwa drei Prozent aller Eltern praktiziert. Fast alle bringen ihre Kinder unter stressigen klinischen Umständen zur Welt, stillen rasch ab, schieben ihre Kinder in Kinderwagen herum, lassen sie schreien, bis sie vor Erschöpfung einschlafen lernen, und bringen ihre Kinder in Krippen und Kitas, bevor sie verstehen können, warum sie von Fremden betreut und erzogen werden sollen.

Fragt Eure Eltern, warum Ihr so wurdet wie Ihr seid! Bindungsängste, Ich-Schwäche und „angeborene“ Melancholie sind die typischen Nachteile dieser Methoden. Immer mehr Menschen leiden darunter. Wichtiger noch als Job und Geld ist die richtige Kindheit in den entscheidenden ersten Lebensjahren. Wer Kinder hat, sollte daran denken. Und wer (noch) keine hat, sollte sich für eine echte Familienpolitik einsetzen.